Das hilft gegen Grasmilben-Angriffe


Gefährliche Gartenarbeit
Das hilft gegen Grasmilben-Angriffe
AlohaHawaii/shutterstock.com

Ob beim Spielen im Park oder bei der Gartenarbeit – beißende und stechende Plagegeister können Groß und Klein den Spaß vermiesen. Mit zu den lästigen Angreifern gehören die Larven der Grasmilbe. Wo sie lauern und was man gegen sie und ihre Bisse tun kann:

Von Frühling bis Herbst aktiv

Grasmilben sind Spinnentiere, deren Larven nur bis zu etwa 0,3 mm groß, hellorange und überaus beweglich sind. Sie kommen im Frühling aus dem Boden gekrabbelt und sind bis in den späten Herbst hinein aktiv. Die Winzlinge sitzen vor allem in Gärten und Grünanlagen auf Gräsern und Blättern und lauern dort auf ihre Wirte. Zu denen gehört neben Mäusen, Nagern, Hunden und Katzen leider auch der Mensch.

Die Larven bevorzugen gut durchblutete und dünnhäutige Bereiche, wie z. B. Kniekehlen, Leiste oder Knöchel. Dort beißen sie in die Haut und saugen vier bis sechs Stunden lang Gewebeflüssigkeit auf. Bis an die Blutgefäße gelangen die Tierchen nicht, und zum Glück übertragen sie auch keine Krankheitserreger. Quälende Spuren hinterlassen sie aber trotzdem.

Quälender Juckreiz bis zu zwei Wochen

Denn ein paar Stunden, nachdem die Larven wieder abgefallen sind, bilden sich an den Bissstellen kleine Hautknötchen. Die werden größer und entwickeln sich zu juckenden Quaddeln. Der überaus hartnäckige Juckreiz kann bis zu zwei Wochen anhalten. Doch die Folgen der Grasmilbenbisse lassen sich eindämmen:

  • Möglichst nicht kratzen, auch wenn es schwerfällt. Denn Kratzen führt leicht dazu, dass sich die Bissstellen auch noch entzünden.
  • 70%igen Alkohol auftragen, der desinfiziert und kühlt.
  • Nach dem Desinfizieren juckreizstillende Gele (z. B. Antihistaminika) aus der Apotheke verwenden.
  • Ist der Juckreiz sehr stark, können auch kortisonhaltige Cremes in niedriger Dosierung eingesetzt werden. Auch sie sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Rasen mähen und Repellentien auftragen

Vorbeugen ist besser als kratzen. Wer sich ebenso wie Grasmilben gern im Garten oder in Parkanlagen aufhält, kann sich mit diesen Tipps vor ihren Angriffen schützen:

  • Repellentien auftragen. Füße, Knöchel und Beine besonders gut einschmieren.
  • Leichte Kleidung mit langen Hosenbeinen und Ärmeln tragen. Das macht es nicht nur Mücken, sondern auch den Milben schwer, die Menschenhaut zu erobern.
  • Hohes Schuhwerk statt Sandalen anziehen.
  • Gartenarbeit lieber vormittags erledigen. Grasmilben werden meist erst nachmittags richtig aktiv.
  • Rasen regelmäßig pflegen. Das bedeutet, das Gras kurz zu halten und den Grasschnitt aus dem Garten zu entfernen. Regelmäßig wässern hilft ebenfalls, die Milben zu vertreiben – sie mögen es lieber trocken. Im Frühjahr sollte man den Rasen vertikutieren und das Moos entfernen, denn darin halten sich Grasmilben besonders gerne auf.

Quellen: ptaheute

Die App zum E-Rezept:











 

News

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?
Helfen E-Zigaretten beim Rauchstopp?

Gegen die Sucht

E-Zigaretten mit Nikotin unterstützen einen Rauchstopp offenbar etwas besser als Nikotinpflaster oder -kaugummis. Doch die Mehrheit schafft den Ausstieg auch damit nicht. Und ob E-Zigaretten langfristig beim Aufhören helfen, ist noch offen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Nahrungsergänzungsmittel

Bild einer Frau, die Nahrungsergänzungsmittel in der Hand hält

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – viele Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, greifen auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Nicht ohne Grund: Gegen zahlreiche Beschwerden ist der Nutzen von Vitamin- und Nährstoffpräparaten gut belegt. Doch woran erkennt man eigentlich einen Vitaminmangel? Und in welchen Lebensmitteln sind die einzelnen Nährstoffe enthalten? Die Antworten finden Sie hier! Anschauliche Steckbriefe informieren über die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel.

Mehr erfahren

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Vital-Apotheke
Inhaber Roland Cäsar
Telefon 04441/90 73 73
Fax 04441/90 73 72
E-Mail info@vital-apotheke-vechta.de