Haarausfall bei Kindern abklären!


Pilze, Psyche, Pferdeschwanz
Haarausfall bei Kindern abklären!

Haarausfall kann alle Altersgruppen treffen. Doch aufgepasst: Während bei Erwachsenen die Gründe meist harmlos sind, stecken beim kindlichen Haarausfall oft ernstere Erkrankungen dahinter.

Kindlichen Haarausfall immer abklären

Wird das Haar auf dem Kinderkopf dünner oder finden sich einzelne kahle Stellen, ist das kein kosmetisches Problem, sondern ein ernstzunehmendes Alarmzeichen. Deshalb heißt es in solchen Fällen: Ab in die Kinderarztpraxis und den Haarausfall abklären. Die häufigsten Ursachen kindlichen Haarausfalls sind:

  • Pilzerkrankung des Kopfes (Tinea capitis). Bei der Tinea capitis treiben vor allem Dermatophyten wie Microsporum canis oder Trichophytum rubrum ihr Unwesen auf dem Kinderkopf. Sie machen sich bemerkbar mit runden kahlen Stellen, um die herum viele abgebrochene Haare sitzen. Auch schuppige Hautveränderungen sind verdächtig für einen Pilzbefall. Ob eine Behandlung mit lokal aufzutragenden Antimykotika (Antipilzmitteln) reicht oder ob das Kind diese auch schlucken muss, kommt auf das Ausmaß des Befalls an. Und weil es sich beim Pilzbefall um eine ansteckende Erkrankung handelt, muss strikt auf Hygiene geachtet werden. D.h. Kämme, Bürsten und Handtücher nicht gemeinsam verwenden und Wäsche bei 60 ° waschen.
  • Autoimmunphänomene. Wenn sich kahle Stellen plötzlich und schubweise entwickeln, steckt womöglich eine Autoimmunkrankheit dahinter. Diese kann als alleinige Alopezia areata (kreisrunder Haarausfall) auftreten, aber auch Zeichen einer anderen autoimmunen Störung wie beispielsweise einer Schilddrüsenerkrankung sein. Ob und wie behandelt werden muss, klärt die Kinderärzt*in.
  • Mangelerscheinungen. Eisenmangel oder der Mangel an Vitaminen führen auch bei Kindern zu einem diffusen Haarausfall. Bei einem derartigen Verdacht kann die Kinderärzt*in leicht im Blutbild leicht feststellen, ob Spurenelemente oder Vitamine fehlen und gegebenenfalls zusätzlich eingenommen werden müssen.
  • Zu fester Zug. Zu stramm geflochtene Zöpfe oder ein zu fest gebundener Pferdeschwanz können durch ständigen Zug zum Haarausfall führen. Gegen eine solche Traktionsalopezie hilft es, die Haare weniger oder am besten gar nicht zu flechten.
  • Trichotillomanie. Manche Kinder reißen sich bei seelischer Überlastung die Haare aus. Oft finden sich dann noch weitere Anzeichen wie Lippenbeißen oder Nägelkauen. Kinder mit diesen Symptomen brauchen Hilfe. Die Eltern sollten deshalb bei der Kinderärzt*in Rat suchen.

Quelle: ptaHeute

Die App zum E-Rezept:











 

News

Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang
Schlaf: Nicht zu kurz und nicht zu lang

Die Mitte macht´s

Viel hilft viel? Das gilt offenbar nicht beim Thema Schlaf. Denn nicht nur zu wenig Schlaf scheint Menschen schneller altern zu lassen. Das gleiche gilt wohl auch für zu viel Schlaf.   mehr

Hitze bedroht Gehirn und Nerven
Hitze bedroht Gehirn und Nerven

Von Schlaganfall bis Delir

Sommerliche Wärme wird von vielen Menschen als angenehm empfunden. Doch anhaltende Hitze und tropische Nächte können ernsthafte gesundheitliche Folgen haben – insbesondere für das Gehirn.   mehr

Wie viel Schreien ist normal?
Wie viel Schreien ist normal?

Quälende Säuglingskoliken

Viele Eltern kennen die Situation: Das Baby ist satt, frisch gewickelt und gesund – und schreit trotzdem über Stunden. Gerade in den ersten Lebensmonaten können sogenannte Säuglingskoliken Familien an ihre Belastungsgrenzen bringen. Was ist normal und wann muss das Schreien abgeklärt werden?   mehr

Augentropfen: 10 häufige Fehler
Eine Frau gibt Augentropfen ins Auge sein - sie versucht dabei, das Auge nicht zu berühren, um eine Verkeimung zu verhindern.

Was schief gehen kann

Ob bei einer Bindehautentzündung, Verletzungen des Auges oder einem hohen Augendruck: Augentropfen werden in vielen Fällen verordnet. Bei der Anwendung sollte man aber einige Fehlerquellen vermeiden.   mehr

Hilfe fürs Arthroseknie
Hilfe fürs Arthroseknie

Schmerzgele und -pflaster

Kniearthrose ist schmerzhaft – doch nicht immer ist der Griff zur Tablette nötig. Denn schmerzende Kniegelenke lassen sich auch von außen effektiv behandeln. Und zwar mit Schmerzpflastern und Schmerzgelen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Nahrungsergänzungsmittel

Bild einer Frau, die Nahrungsergänzungsmittel in der Hand hält

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – viele Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, greifen auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Nicht ohne Grund: Gegen zahlreiche Beschwerden ist der Nutzen von Vitamin- und Nährstoffpräparaten gut belegt. Doch woran erkennt man eigentlich einen Vitaminmangel? Und in welchen Lebensmitteln sind die einzelnen Nährstoffe enthalten? Die Antworten finden Sie hier! Anschauliche Steckbriefe informieren über die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel.

Mehr erfahren

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Vital-Apotheke
Inhaber Roland Cäsar
Telefon 04441/90 73 73
Fax 04441/90 73 72
E-Mail info@vital-apotheke-vechta.de