Jetzt zur Grippeimpfung?


Wer davon wirklich profitiert
Jetzt zur Grippeimpfung?

Wer schon einmal eine echte Grippe (Influenza) hatte, weiß: Sie ist mehr als nur eine starke Erkältung. Durch das plötzliche hohe Fieber, die starken Kopf- und Gliederschmerzen und das ausgeprägte Krankheitsgefühl müssen Betroffene häufig für längere Zeit das Bett hüten. Die Grippeimpfung klingt für viele deshalb verlockend. Doch ist sie wirklich sinnvoll und wann ist die beste Zeit zum Impfen?

Influenzaviren verändern sich rasant

Mit der kalten Jahreszeit startet auch die alljährliche Grippewelle. Häufig entstehen heftige Grippe-Epidemien mit bis zu 650 000 Todesfällen weltweit. Über die Grippeimpfung wird dennoch diskutiert – denn Influenzaviren verändern sich ständig, sodass der Impfstoff oft gar nicht vor den aktuellen Stämmen schützt. So entstehen hohe Unterschiede in der Schutzwirkung, die zwischen 50 % und 80 % liegen.

Impfung für Menschen mit schwächerem Immunsystem besonders wichtig

Die Impfstoffzusammensetzung wird deshalb jährlich angepasst und basiert auf den aktuell zirkulierenden Grippeviren. Diese werden kontinuierlich von Referenzlaboratorien der ganzen Welt untersucht und an die WHO gemeldet. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung vor allem Menschen, denen im Fall einer Grippe schwere Verläufe drohen:

  • Menschen über 60 Jahren
  • Schwangeren ab dem 4. Schwangerschaftsmonat
  • Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Grunderkrankung oder einem geschwächten Immunsystem

Außerdem ist eine Impfung für medizinisches Personal sinnvoll, da dieses durch den engen Patientenkontakt ein erhöhtes Ansteckungsrisiko hat oder selbst leicht zum Überträger wird. Denn obwohl eine Impfung nicht jede Grippe-Erkrankung verhindert, halbiert sie zumindest das Erkrankungs-Risiko. Erkranken geimpfte Personen dennoch an der Influenza, verläuft diese bei ihnen meist milder und mit weniger Komplikationen.

Impfen vor der Grippewelle

Impfen sollte man am besten noch vor der Grippesaison, also im Oktober oder November – denn bis der volle Impfschutz einsetzt, vergehen etwa 10–14 Tage. Eine Wiederholung der Grippeimpfung ist in dieser Saison dann nicht mehr nötig.

Quellen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und Robert Koch-Institut

Die App zum E-Rezept:











 

News

Tipps für die Tabletten-Einnahme
Tipps für die Tabletten-Einnahme

Kopf vor oder nach hinten?

Manche Menschen haben keine Probleme damit, Tabletten zu schlucken – für andere ist es eine Qual. Ein Experte gibt Tipps, wie es bei der Einnahme von Kapseln, Tabletten & Co. besser flutscht und wodurch die Arznei schneller wirkt.   mehr

Kopfschmerz-Typen besser erkennen
Frau mit Kopfschmerzen hält sich Nacken und Stirn.Von Kopfschmerzen gibt es verschiedene Typen.

Migräne, Spannung oder Hirnblutung?

Mehr als ein Drittel der erwachsenen Deutschen leidet mindestens einmal im Monat unter Kopfschmerzen. Doch häufig wissen Patient*innen nicht, welcher Kopfschmerz-Typ sie eigentlich plagt. Erfahren Sie das Wichtigste über 3 häufige Arten und wann Kopfschmerzen ein Alarmsignal sind.   mehr

"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol
"Alkoholfrei" nicht immer ohne Alkohol

Vorsicht in der Schwangerschaft

Jedes Jahr kommen tausende Kinder mit alkoholbedingten Schäden zur Welt. Dabei ist das vermeidbar. Was müssen Frauen wissen?   mehr

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Nahrungsergänzungsmittel

Bild einer Frau, die Nahrungsergänzungsmittel in der Hand hält

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – viele Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, greifen auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Nicht ohne Grund: Gegen zahlreiche Beschwerden ist der Nutzen von Vitamin- und Nährstoffpräparaten gut belegt. Doch woran erkennt man eigentlich einen Vitaminmangel? Und in welchen Lebensmitteln sind die einzelnen Nährstoffe enthalten? Die Antworten finden Sie hier! Anschauliche Steckbriefe informieren über die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel.

Mehr erfahren

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Vital-Apotheke
Inhaber Roland Cäsar
Telefon 04441/90 73 73
Fax 04441/90 73 72
E-Mail info@vital-apotheke-vechta.de