Kleinkinder mit Mukoviszidose


Arznei für 2- bis 5-Jährige zugelassen
Kleinkinder mit Mukoviszidose

Die europäische Zulassungskommission erteilte dem Mukoviszidose-Arzneimittel Orkambi® jetzt eine Zulassungserweiterung für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Ab Mitte Februar ist Granulat in zwei Dosierungen für diese Altersgruppe erhältlich.

Erweiterung der Zulassung nach erfolgreicher Studie

Seit 2018 ist das Medikament Orkambi® mit der Wirkstoffkombination Lumacaftor/Ivacaftor für die Therapie von Mukoviszidose-Patienten mit einer bestimmten Mutation (F508del) ab 6 Jahren zugelassen. Fast jeder zweite Mukoviszidose-Kranke in Deutschland weist diese Mutation in doppelter Kopie auf, das heißt, die Betroffenen bekamen von Vater und Mutter je eine Mutation vererbt. Laut dem Hersteller Vertex sind etwa 220 Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren von der doppelten F508del-Mutation betroffen.

Für die Zulassungserweiterung des Medikamentes für Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren wertete der Hersteller Daten aus einer Sicherheitsstudie mit 60 Patienten aus. Die Teilnehmer vertrugen die Behandlung mit Lumacaftor/Ivacaftor über 24 Wochen gut und das Sicherheitsprofil der 2 bis 5-Jährigen war mit dem von Patienten ab 6 Jahren vergleichbar. Ab 15. Februar 2019 wird für die Altersgruppe zwischen 2 und 5 Jahren ergänzend zur üblichen Tablettenform das Arzneimittel in Form von Granulat in Beuteln in zwei Dosierungen erhältlich sein.

Mukoviszidose: vererbte Stoffwechselerkrankung

Die Ursache der Mukoviszidose (Cystische Fibrose) ist eine durch Veränderungen im Erbgut verursachte Störung des Salz- und Wasserhaushalts der Körperzellen in allen Organen. Die Sekrete insbesondere in Lunge, Darm und Leber werden zähflüssiger und Krankheitserreger siedeln sich leichter an. Mukoviszidose tritt nur dann auf, wenn der Betroffene von beiden Eltern die Anlage vererbt bekommt und die Art der Mutation bestimmt die Schwere der Erkrankung. Mukoviszidose ist bisher nicht heilbar.

Quelle: Ärztezeitung

Die App zum E-Rezept:











 

News

Fleischlos essen stört Wachstum nicht
Fleischlos essen stört Wachstum nicht

Kinder vegetarisch ernähren?

Entwarnung für Eltern, die ihren Nachwuchs vegetarisch ernähren möchten. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen führt die fleischlose Kost bei Kleinkindern nicht zu Wachstumsstörungen.   mehr

Säureblocker kann Asthma fördern
Säureblocker kann Asthma fördern

Vorsicht bei Atemwegserkrankungen

Säureblocker gelten als gut verträglich. Bei längerfristiger Einnahme drohen allerdings Nebenwirkungen. Insbesondere für Patient*innen mit chronischen Atemwegserkrankungen kann das problematisch werden.   mehr

Mit Optimismus länger leben
Mit Optimismus länger leben

Schützt Herz und Zellen

Für ein gesundes langes Leben sind nicht nur gute Gene verantwortlich. Man kann auch einiges selbst dafür tun - zum Beispiel sich weniger ärgern.   mehr

Zäpfchen richtig anwenden
Zäpfchen richtig anwenden

Alternative zu normalen Tabletten

Nicht nur bei Kindern ist die Anwendung von rektalen Zäpfchen oft sinnvoll. Leiden Erwachsene etwa an starkem Brechdurchfall, bleiben normale Tabletten nicht lang genug im Magen-Darm-Trakt, um zu wirken.   mehr

Gehen lindert Kniegelenksarthrose
Ältere Frau beim Nordic Walking. Gehtraining kann bei Arthrose der Kniegelenke helfen - aber nicht bei jedem.

Nur mit geraden oder O-Beinen

Sportliches Gehen kann die Kniegelenksarthrose aufhalten. Das trifft allerdings nicht auf Menschen zu, die mit X-Beinen durch die Welt laufen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Nahrungsergänzungsmittel

Bild einer Frau, die Nahrungsergänzungsmittel in der Hand hält

Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe – viele Menschen, die ihrer Gesundheit etwas Gutes tun möchten, greifen auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Nicht ohne Grund: Gegen zahlreiche Beschwerden ist der Nutzen von Vitamin- und Nährstoffpräparaten gut belegt. Doch woran erkennt man eigentlich einen Vitaminmangel? Und in welchen Lebensmitteln sind die einzelnen Nährstoffe enthalten? Die Antworten finden Sie hier! Anschauliche Steckbriefe informieren über die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel.

Mehr erfahren

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Vital-Apotheke
Inhaber Roland Cäsar
Telefon 04441/90 73 73
Fax 04441/90 73 72
E-Mail info@vital-apotheke-vechta.de