powered by apotheken.de Impressum  |  Datenschutzerklärung  |  Nutzungsbedingungen  |  Website
Redaktion apotheken.de » News des Tages

Weitere interessante Artikel

Keine Selbsthilfe bei roten Augen


Ursache ärztlich klären lassen


Sie ist die häufigste Augenerkrankung und klingt oft von selbst wieder ab– die Bindehautentzündung. Nichtsdestoweniger bleiben rote, juckende Augen ein Fall für den Arzt. Wer sich lediglich auf Selbsthilfe verlässt, geht ein hohes Risiko ein. 

Therapie richtet sich nach Ursache

Rote Augen, die tränen und jucken, sind das typische Erscheinungsbild einer Bindehautentzündung (Konjunktivitis). Manchmal stellt sich zusätzlich ein Fremdkörpergefühl ein oder die Augenlider sind beim Erwachen verklebt. „Die vermeintlich harmlosen Beschwerden sollte man allerdings nicht auf die leichte Schulter nehmen“, bemerkt Dr. Jutta Petzold, Medizinerin bei der BARMER GEK.
Bei schweren organischen Erkrankungen geht die Bindehautentzündung häufig mit Sehstörungen, Kopfschmerzen oder Übelkeit einher. Aber „Den Unterschied zwischen Warnsignal für eine ernsthafte Augenerkrankung und einer Konjunktivitis kann nur der Augenarzt erkennen“, betont Petzold. Hinzu kommt, dass eine Therapie nur hilft, wenn sie zur jeweiligen Ursache passt. Deshalb geht jeder Behandlung eine gründliche ärztliche Untersuchung voraus.

Auslöser der Bindehautentzündung

Zu den Auslösern einer infektiösen Bindehautentzündung zählen Bakterien, Viren oder Pilze. Gegen Bakterien helfen antibiotische Augentropfen. Nur gegen Chlamydien kommen Tabletten zum Einsatz. Virale Bindehautentzündungen treten meist im Rahmen von Erkältungskrankheiten auf. Beim Augenreiben gehen die hochansteckenden Viren auf die Hände und von dort auf andere Personen über. Eine gründliche Handhygiene mit Desinfektionsmittel und separaten Handtüchern verringert die Ansteckungsgefahr.

Selbsthilfe birgt Risiken

Wer in Eigenregie zu freiverkäuflichen Tropfen oder übriggebliebenen Antibiotika greift, geht ein hohes Risiko ein. „Wo eine Wirkung ist, sind Nebenwirkungen oft nicht weit. Vor allem, wenn man nicht weiß, was die Ursachen für die Beschwerden sind, haben Salben oder Tropfen ohne Rücksprache mit dem Arzt nichts am Auge verloren“, warnt Dr. Petzold.

Quelle: BARMER GEK


20.09.2019 | Von: Redaktion apotheken.de; Susanne Schmid; Bildrechte: Image Point Fr/Shutterstock.com


Wir sind für Sie da

Öffnungszeiten

    Mo - Fr
    08:00 bis 21:00
    Sa
    08:00 bis 20:00

notdienste

News

Waschmaschine verbreitet Bakterien

Oft vermutet und jetzt zum ersten Mal nachgewiesen: Waschmaschinen können resistente Keime übertragen, wie... mehr

Gehirnerschütterung ernst nehmen

Eine Gehirnerschütterung macht sich nicht immer direkt als solche bemerkbar. Wonach Betroffene Ausschau... mehr

Bluttest für Einzelgenerkrankungen

Beim Verdacht auf genetische Erkrankungen des ungeborenen Kindes werden bisher im Rahmen der vorgeburtlichen... mehr

Schwindel bei Kindern

Bei Kindern kommen Schwindelanfälle häufiger vor als bei Erwachsenen. Zumeist handelt es sich dabei um eine... mehr

Haut-Flecken mit Haut-App checken

Wer ein verdächtiges Muttermal auf seiner Haut entdeckt, muss nicht mehr lange auf einen Hautarzt-Termin... mehr

ApothekenApp

Die Vital-Apotheke auf Ihrem iPhone, iPad, iPod oder Android-Smartphone:

Available on App Store
Android app on Google Play
ApothekenApp gratis installieren und PLZ "49377" und "Vital-Apotheke" eingeben. Mit Reservierungsfunktion, täglichen Gesundheitsmeldungen, Notdienstapotheken-Suche und vielem mehr. Die ApothekenApp der Vital-Apotheke – die Apotheke für unterwegs.